Einmaligkeit und deren Schattenseiten

Die Radialsegler des Segler-Verbandes NRW traten während des internationalen Teils der Kieler Woche in Bestbesetzung an.

Greg Keizers unterbrach kurzfristig seinen Ausflug in den Laser Standard und gewann auch gleich den ersten Lauf bei moderatem Wind. Auch in der folgenden Wettfahrt sah alles nach einem Start-Ziel-Sieg aus, doch eine etwas umständliche 2. Kreuz konnten die Gegner nutzen und so war man auch mit Platz 3 zufrieden.

An den Finalwettfahrttagen gelang es Tim Conradi ein Leichtwindrennen mit Vorsprung zu gewinnen. Hier war sie wieder, die 2. Kreuz, diesmal mit umgekehrten Vorzeichen. An Land kamen Gerüchte auf, der Junge entstamme nicht mehr der Ü 70 Klasse und habe nur noch 58 kg auf den Rippen. Ich kann dazu nur folgendes anmerken: Eine gewisse Flexibilität sollte der Regattasegler schon mitbringen, allerdings nicht nur auf das Gewicht bezogen.

Am Ende einer Serie zählen nicht die überlegenen Siege, eine gewisse Konstanz ist immer notwendig um zu gewinnen und auf die Abstände in den einzelnen Wettfahrten bezogen sei gesagt: Ob mit einem Inch oder einer Meile - gewonnen ist gewonnen.

(Text: Paul Keßler, SVNRW Landestrainer)

Ulrich Küppers,

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